Willkommen in der geheimnisvollen Welt der Marquesas-Inseln

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Burgl Lichtenstein

Geborgen im Schoss einer Schwarzwälder-Familie reichte der Horizont lange Zeit nicht weiter als zum Feldberg oder höchstens noch zum Basler Zoo. Von jeher ein Büchernarr und fasziniert von der Welt der Vulkane, kam irgendwann der Moment, das Tor weit aufzustoßen, die Welt herein zu lassen und auf Reisen zu gehen. Zuerst war es Europa, dann Asien, die USA, Südamerika, Neuseeland, Indonesien. Stets waren es Vulkanlandschaften und deren versunkene Welten die mich faszinierten und nach immer weiter entfernten Zielen Ausschau halten ließen.

1997 besuchte ich zum ersten Mal die Marquesas-Inseln. Eine für mich unbekannte, ferne Inselwelt aus zerborstenen Vulkanen, eingebettet in der Weite des Pazifischen Ozeans. Ich entschied mich für eine Frachterreise auf dem Schiff „Aranui". Dabei hatte ich das Glück, den US-Amerikaner Dr. Robert C. Suggs kennenzulernen, der zu den erfolgreichsten Archäologen der Marquesas zählt.

Robert C. Suggs behauptete damals, dass er vor mehr als 40 Jahren von diesen Inseln verhext wurde und seither immer wieder zu ihnen zurückkehren muss. Ich unterlag dem gleichen Zauber. Gemeinsam planten wir 1999 eine weitere Reise, worauf die Veröffentlichung unseres Buches „Manuiota’a, Tagebuch einer Reise auf die Marquesas-Inseln", folgte. Vor wenigen Wochen bin ich von einer dritten Reise zurückgekommen.

Lassen auch Sie die Leinen los und steigen Sie ein in die Welt dieser hinreißenden Inseln. Genießen sie die atemberaubenden Stimmungen aus Meer, Licht und Wolken, die plötzlich auftauchenden skurrilen Felsnadeln von Ua Pou; die Insel Fatu Iva, die wie ein grünes Kastell in der Weite des Meeres liegt, Nuku Hiva mit der schönsten Bucht der Welt oder Hiva Oa, den blühenden Garten Edens, wo Paul Gauguin seine letzten Tage verbrachte und dort beerdigt wurde. Großäugige Tiki (Steinskulpturen) wachen unterdessen in geheimnisvoller Distanz über moosige Ruinen, Tempel und Stammplätze, während Fregattvögel als Boten der Götter bedächtig darüber ihre Kreise ziehen. Wer das Besondere sucht, sei hier willkommen.

Es ist mir ein Anliegen, dass diese Kleinode, die wie Fixsterne in der Unendlichkeit des Pazifischen Ozeans angesiedelt sind, ihre Ursprünglichkeit behalten. Deshalb bin ich gerne bereit, Auskünfte jeder Art zu geben im Sinne eines sanften Tourismus der nichts zerstört sondern erhält.

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